Wir nehmen Abschied von Herbert Focken
Die Diagnose Querschnittlähmung stellte sein Leben 1967 auf den Kopf – doch der damals 16-jährige Herbert Focken ließ sich davon nicht unterkriegen und fand seinen Weg zurück ins Leben, beharrlich und mit einem klaren Ziel vor Augen. Nach einer Umschulung zum Technischen Zeichner, arbeitete Herbert weiter erfolgreich an seiner beruflichen Laufbahn. Nach Durchlaufen der Techniker-, Fachober- und Fachhochschule arbeitete er ab 1981 als verbeamteter Diplom-Ingenieur im Staatsdienst.
Herbert Focken war seit 1972 sportlich aktiv, war Gründungsmitglied des RSC Oldenburg und in vielen unterschiedlichen ehrenamtlichen Funktionen im organisierten Behindertensport tätig – unter anderem als Landesfachwart Rollstuhlsport im Behindertensportverband Niedersachen, als Beisitzer im Rechtsausschuss des DRS oder als Sprecher und Vorsitzender des Fachbereichs Norddeutscher Rollstuhlsport.
Für sein engagiertes Wirken wurde der begeisterte Basketballspieler, der auch als Schiedsrichter tätig war, 1996 mit dem ›Sportehrenpreis‹ des DRS ausgezeichnet.
Herbert Focken starb am 21. November 2025 im Alter von 74 Jahren.
In stiller Trauer der Vorstand und die Mitarbeitenden des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes e.V.

















