Team NRW holt sich DJM-Titel 2026
Die Landesauswahl von Nordrhein-Westfalen ist Deutscher Meister der Junioren 2026. Das Team von Head Coach Marcel Fedde gewann das Finale gegen Team Bayern und sicherte sich damit zum fünften Mal in Folge den Meistertitel. Das Fit-In in Elxleben, Heimspielstätte des Bundesligisten Thuringia Bulls, bot dabei den passenden Rahmen für die Titelkämpfe.
Im Fit-In in Elxleben, der Heimsspielstätte des amtierenden Deutschen Meisters Thuringia Bulls, besiegte die Mannschaft von Trainer Marcel Fedde Finalgegner Bayern am Ende recht deutlich mit 72:51 (24:12, 40:27, 62:35) und sicherte sich zum fünften Mal in Folge den ersten Platz beim bedeutendsten Nachwuchsturnier im Rollstuhlbasketball.
NRW nimmt Favoritenrolle an
»Viele haben uns die Favoritenrolle zugeschrieben – der mussten wir dann gerecht werden. Aber wir haben aus unserer Sicht auch ein tolles Turnier gespielt«, sagte Trainer Marcel nach dem Turnier. »Es fühlt sich unglaublich. Wenn ich auf die letzten fünf Jahre zurückblicke, ist jeder Titel so emotional wie der davor«, gibt der 43-Jährige einen Einblick in seine Gefühlswelt und unterstrich dabei das hohe Niveau der Meisterschaft.
Mit einem Dreier gleich in der ersten Minute eröffnete Maximilan Lammering, mit 27 Punkten der Topscorer seines Teams, das Finale im voll besetzten Bullenstall. Zusammen mit Kei Ichibashi und Bleron Maloku brachte er sein Team mit einem 8:0-Lauf in der siebten Minute schnell mit 22:8 in Führung, die auch bis zum Pausenstand von 40:27 Bestand haben sollte.
Nach dem Seitenwechsel waren es auch die Spieler von der Bank, die NRW trotz aller bayerischer Gegenwehr enteilen ließen. Den 12 Punkten vom Lammering und Joel Schröder steuerten Lino Teubert und Pascal Henkel weitere zehn Punkte zum Zwischenstand von 62:35 bei.
Auch wenn Dimitrije Vranic die Punktebilanz zwischenzeitlich mit seinen drei Dreipunkte-Würfen aufbessern konnte, wuchs der Vorsprung für Team NRW bis zur 33. Minute auf 29 Punkte (66:37) an – »eine ordentliche Hausnummer«, wie André Bienek als Kommentator im Livestream anmerkte.
Team Bayern steckte aber nicht auf und sicherte sich mit 16:10 das Schlussviertel, in dem Ferdinand Schnell unter großem Jubel der Zuschauenden mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 51:72 aus bayerischer Sicht setzte. Der mit neun Jahren jüngste Spieler des Turniers war der heimlicher Star der Partie und sorgte neben seinen vier Punkten zusätzlich mit einem Steel und einem Rebound nicht nur bei seinen Teamkameraden für Stimmung.
Fortsetzung Nachbericht: Team Bayern Stolz auf das Erreichte
>>> mehr zum Wettbewerb: www.rollstuhlbasketball.de/dmj-2026
Text: Rollstuhlbasketball.de
Foto: Gregor Pleßmann

















