Schulprojekte in BW

BEHINDERTENSPORT MACHT SCHULE

Der Badische Behinderten- und Rehabilitationssportverband bietet mehrere Sportarten zum Kennenlernen an: Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Blindensport (Torball und Biathlon) sowie Schwimmen

Ziele
Mit dem Projekt verfolgt der Verband das Ziel, Kindern und Jugendlichen die vielfältigen Sportmöglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung näher zu bringen. Zudem bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderungen und werden für die Lebensbedingungen dieser Menschen sensibilisiert. Durch den Sport werden Distanzen und Hemmungen abgebaut.

Behindertensport macht Schule ist grundsätzlich für alle Alters- und Klassenstufen konzipiert und soll im Sportunterricht oder im Rahmen von Projekttagen umgesetzt werden. Im Vordergrund stehen das Miteinander und natürlich der Spaß am Spiel und an der Bewegung. Neue Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuhl beim Rollstuhlbasketball und Rollstuhlrugby oder beim Blinden-Torballspiel, sensibilisieren für unterschiedliche Lebenssituationen und rücken das gegenseitige Verständnis in den Blickpunkt.

Sport und Spiel sollen auf ein Miteinander ohne Hemmschwellen und Barrieren vorbereiten. Behindertensport macht Schule spricht sportliche Bewegung, soziale Kompetenz, koordinative Fähigkeiten und Kreativität gleichermaßen an.

Durchführung

  • Die Schule entscheidet sich im Vorfeld für eine der drei genannten Sportarten. Aus organisatorischen Gründen kann nur eine Sportart am Tag angeboten werden.
  • Behindertensport macht Schule kann nach Vereinbarung in insgesamt zwei oder drei Doppelstunden in zuvor ausgewählten Klassenstufen wiederholt werden.
  • Für die Durchführung wird eine für die gewählte Sportart geeignete Sportstätte benötigt.
  • Benötigte Schulungs- und Unterrichtsmaterialien werden vom BBS gestellt.
  • Den Schulen entstehen im Rahmen des Projekts Behindertensport macht Schule keine Kosten.
  • Eine spezifische Anpassung des Angebots an die Gegebenheiten der Schule erfolgt in enger Abstimmung mit der Schulleitung.

Anmeldungen über den Ansprechpartner.

Weitere Informationen zum Schulprojekt in Baden finden Sie hier

Fotos: BBS und Agentur Frontcourt

Handicap macht Schule

Handicap macht Schule (HMS) ist das Leuchtturmprojekt des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (WBRS) zum Thema Miteinander im Sport.

Im Rahmen des Projektes besuchen die Trainer des WBRS Schulklassen ab der vierten Klasse und bringen den Schülern den Behindertensport aktiv näher. In den Sportarten Rollstuhlbasketball und Blindenfußball können die Schüler Erfahrungen sammeln, wie es ist mit einer Einschränkung Sport zu treiben. Die Schüler, ebenso wie die Lehrer, sollen sensibilisiert werden um dem Thema Behinderung offen gegenüber zu stehen. Das Ziel von dem Projekt ist es die Barrieren im Kopf abzubauen und dem Thema Inklusion, Teilhabe und Vielfalt die Türen zu öffnen.

Ins Leben gerufen wurde Handicap macht Schule vom WBRS im Schuljahr 2013/14 in Kooperation mit der SportRegion Stuttgart. Seit dem Projektstart wurden bis Juli 2018 über 470 Klassen und mehr als 10.000 Kinder besucht. Anfangs mit 27 Schulen im Großraum Stuttgart gestartet, besuchen die Trainer des WBRS mittlerweile rund 50 Schulen pro Jahr in fast ganz Württemberg. Dabei werden sie von ihren starken Partnern, Inorsys GmbH und Paramobil GmbH unterstützt.

Haben Sie Fragen? – Sprechen Sie die Projektleiterin Barbara List an!

Barbara List 

-> Weiterführende Informationen finden Sie auf der Projektseite des WBRS:
www.wbrs-online.net/handicap-macht-schule/willkommen

Rollstuhlrugby macht Schule

„Rollstuhlrugby macht Schule“ ist ein Inklusionssportprojekt des Sportkreises Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Rollstuhlsportgemeinschaft (RSG) Heidelberg Schlierbach.

Rollstuhlrugby ist eine der spektakulärsten Sportarten für Rollstuhlfahrer und wird bei der RSG seit 25 Jahren aktiv betrieben. Unter Anleitung von Heiko Striehl, Resortleiter Inklusion und Projektleiter für Rollstuhlrugby im Sportkreis Heidelberg, machen die Schülerinnen und Schüler in der Sporthalle ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit einem Rugby-Rollstuhl und erfahren alles Wissenswerte über diese Sportart. Nach Übungen und kleinen Spielformen mit dem Rollstuhl, wird das Erlernte zum Abschluss in einem Rollstuhlrugbyspiel in die Praxis umgesetzt.

Vier Spieler, zumeist Hochquerschnittgelähmte bilden ein Team, um auf einem basketballfeldgroßen Spielfeld mit einem speziellen Sportrollstuhl Tore zu erzielen. Nun soll Rollstuhl Rugby als Inklusionssportstunde in Schulen helfen, spielerisch Kopfbarrieren bei den Kindern und Jugendlichen abzubauen. Erfahrene Fachübungsleiter zeigen den Umgang mit dem Rollstuhl, der von den Teilnehmern sofort als Sportgerät und nicht als Hilfsmittel wahrgenommen wird. Aber nicht nur das aktive Erleben, zu was ein behinderter Mensch im Sport in der Lage ist, sondern auch die anschließende Fragerunde an einen betroffenen, im Rollstuhl sitzenden Menschen, zeichnet diese Inklusionssportstunde aus.

Angesprochene Altersstufen: Mittel und Oberstufe

Voraussetzung: Barrierefreie Sporthalle

Kosten für die Schule: Keine

 Ansprtechpartner:

Ressortleiter Inklusion im Sportkreis Heidelberg
Heiko Striehl
Gerd-Dehof-Platz 2/326
68163 Mannheim
Tel 0621 4015 052
 
Projektträger:

 

 

 

 

 

 

 

 

>>> Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Projektseite.