Rollstuhlbasketball

The Most excing game on wheels

Rollstuhlbasketball ist eine spektakuläre Sportart: schnell, akrobatisch, leidenschaftlich und inklusiv: In vielen Sportvereinen setzen sich auch nichtbehinderte Spielerinnen hin und gehen per Rollstuhl auf Korbjagd. Rollstuhlbasketball zählt, auch durch seine lange Historie, zu den populärsten Rollstuhl-Sportarten weltweit und wird mittlerweile von zahlreichen DRS-Vereinen in ganz Deutschland angeboten – breitensportlich wie auch leistungssportlich orientiert. Auch die Teilnahme an einem der bundesweiten Try Outs bietet Gelegenheit, einen Einstieg in den Rollstuhlbasketball-Sport zu finden.

Sportgerät

Der Rahmen des speziellen Sportrollstuhls ist fest verschweißt und äußerst belastbar. Die Sitzposition wählt man abhängig von Behinderung und Spielposition. Jeder Rollstuhl muss mit einen Rammbügel ausgerüstet sein.

Regeln

Grundlegend auf dem Regelwerk des Basketballs basierend haben Körbe, Spielfeld und Spielzeit beim Rollstuhlbasketball die gleichen Dimensionen wie im ›Fußgänger*innen‹-Basketball. Gespielt wird 4 ×10 Minuten. Im Rollstuhl- ­basketball spielen Männer und Frauen, Behinderte und Nichtbehinderte im nationalen Ligabetrieb zusammen.

Klassifizierung

Die funktionelle Klassifizierung bewertet, über welche basketballrelevanten Muskelfunktionen ein* Spieler*in verfügen kann. Die Skala reicht in 0,5-Punkte-Schritten von 1,0 (beispielsweise für hohe Querschnittlähmungen) bis zu 4,5 Punkten für Nicht- und Minimalbehinderte. Die Summe der Klassifizierungspunkte der fünf Spieler*innen auf dem Feld darf 14,5 (auf Vereinsebene) bzw. 14,0 (Nationalmannschaften) Punkte nicht überschreiten.

Wettbewerbe

Im DRS-Fachbereich Rollstuhlbasketball ist der Spielbetrieb in Ligen organisiert – von einer Einsteigerliga über wettkampforientierten Breitensport bis zur ersten Bundesliga. Darüber hinaus werden auch der DRS-Pokal und regionale Pokalturniere ligaübergreifend ausgespielt. Zudem werden in Turnierform die nationalen Titel bei den Junioren und den Damen ausgespielt.

Projekte

Mit dem Projekt ›Rollstuhlsport macht Schule‹ besuchen Referent*innen des DRS und seiner Kooperations-partner*innen seit 2003 bundesweit regelmäßig Schulklassen im Sportunterricht, um Kindern und Jugendlichen den Basketballsport per Rollstuhl näher zu bringen.

Kontakt

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Dr. Christoph Küffner

Vorstand Fachbereich

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