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„Integration durch Sport“ auf der Frankfurter Buchmesse

20. Oktober - 24. Oktober

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Zum fünften Mal mit eigenem Stand, und zum ersten Mal mit eigenem Buch vertreten

Das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ wird in diesem Jahr (20. bis 24. Oktober) – nach einer Corona-bedingten Pause 2020 – wieder mit einem eigenen Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein. Es ist der insgesamt fünfte Auftritt seit 2016 und er unterstreicht, dass der Sport ein wichtiger Teil der Kultur und die weltgrößte Bücherschau ein passender Ort für ihn ist, um sich mit seinen Standpunkten und viel Erfahrung in den Diskurs zu zentralen Themen wie „Migration“ und „Integration“ einzubringen.

Pünktlich zur Buchmesse ist der Interviewband des Bundesprogramms „Wir und die Anderen“ im Schwabe Verlag Basel Berlin erschienen. In ihm versammelt finden sich acht längere Gespräche, die über die vergangenen zwei Jahren mit Personen aus unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen geführt wurden. Zu Wort kommen der Punkrocksänger Sammy Amara, die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann, der Schriftsteller Ilija Trojanow, die Digitalethikerin Lorena Jaume-Palasí, der Schauspieler und Produzent Tyron Ricketts, der Ex-Werber Amir Kassaei, die TV-Moderatorin Isabel Schayani sowie Suat Yilmaz, Leiter der kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen. Die Porträts stammen von der Fotokünstlerin und SZ-Fotografin Regina Schmeken.

Die Interviews nähern sich den Diskussionen über Diskriminierung und Rassismus, und sie kreisen um die Frage, was sich in Deutschland ändern muss, damit die mehr als 21 Millionen Menschen mit Zuwanderungsbiografie die gleichen Chancen auf Teilhabe erhalten wie die Mehrheitsbevölkerung – und damit Vielfalt als gesellschaftliche Norm und nicht als Abweichung begriffen wird. Denn, so schreibt die Schriftstellerin und Büchner-Preis-Trägerin Terézia Mora in ihrem einleitenden Essay: „Dass ‚hier bei uns‘ eben ’jeder‘ ‚alle Möglichkeiten‘ hätte, das stimmt eben nicht.

„Die Verlagsbranche ist ebenso vielfältig wie der Sport, doch wird auch hier noch allzu häufig in ‚Wir und die anderen‘ unterschieden. Deshalb freut es uns besonders, dass der Schwabe Verlag Basel Berlin zusammen mit dem DOSB ein Buch vorlegen kann, das mutige und nachdenkliche Stimmen aus der Mitte der Gesellschaft zur Frage kultureller Vielfalt zusammenführt. Ein notwendiges Buch!“, sagt Harald S. Liehr, Programmleiter Literatur- und Kulturwissenschaften.

Den Messeauftritt wird das Bundesprogramm nicht allein zur Vorstellung seiner Arbeit und der Präsentation des Gesprächsbandes nutzen, sondern auch, um ihn mit seiner aktuellen Gesellschaftskampagne „Wo ich herkomme? Vom Sport!“ zu verknüpfen. Dazu wird der Podcaster Frank Joung („Halbe Katoffl Sport“) die sechsmalige Boxweltmeisterin Nikki Adler als Gesprächspartnerin am Stand empfangen, genauso wie den Karateken Wael Shueb, der als Mitglied des IOC-Refugee-Teams an den Olympischen Spielen in Tokio teilgenommen hat. Die Gespräche werden online über die Website des Bundesprogramms (www.integration.dosb.de) mitzuerleben sein.

Das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ existiert seit 32 Jahren. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verantwortet das Programm konzeptionell und steuert dessen Umsetzung, finanziell und ideell gefördert wird es durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

  • „Integration durch Sport“ auf der Frankfurter Buchmesse
  • Halle 3.1, Stand D36
  • mehr auf: www.buchmesse.de

Quelle: DOSB

Details

Beginn:
20. Oktober
Ende:
24. Oktober
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

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Veranstaltungsort

Frankfurter Buchmesse
Ludwig-Erhard-Anlage 1
Frankfurt, Hessen 60327
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