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Handbike
Ganz enstspannt oder ganz auf Sieg
Wettkämpfe
Im sportlichen Wettkampf wächst das Angebot für Handbiker ständig, immer mehr Veranstalter*innen aus dem Rollstuhl-, Lauf- und Radsportbereich bieten dieser Sportart Raum. Vielen Marathon-Läufen geht mittlerweile ein Handbike-Start voraus. Eines der nationalen Highlights ist jedes Jahr der Heidelberger Rollstuhl-Marathon. Da es sich um eine paralympische Sportart handelt, finden Wettkämpfe auch auf internationaler Ebene statt.
Sportgerät
Die Handbike-Alltagsvariante (›Adaptivbike‹) lässt sich problemlos vor den Aktivrollstuhl spannen und wird dann mit den Armen über eine Handkurbel mit Schaltung angetrieben. Die immer besser und moderner werdende Rennradtechnik überträgt sich natürlich auch auf die Entwicklung der Handbikes. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Varianten mit Elektromotor-Unterstützung. Im Renn- und Profisport werden speziell angefertigte Handbikes verwendet, in denen man liegend oder knieend fährt. Es gibt viele Variationen von angepassten Bikes, die den Sport für Erwachsene und Kinder mit den unterschiedlichen Behinderungen ermöglichen.
Regeln
Der Sport ist nicht gebunden an Sporthallen oder Sportplätze und kann jederzeit und überall ausgeübt werden. Im Para-Radsport auf Wettkampfebene unterscheidet man zwischen den Wettkämpfen auf der Bahn und auf der Straße. Die Straßenrennen untergliedern sich in Einzelzeitfahren, Straßenrennen und Team Relay). Auf der Bahn gibt es verschiedene Disziplinen, von denen jedoch nicht alle zum paralympischen Wettkampfprogramm gehören: Verfolgung, Zeitfahren, Sprint, das Scratch-Rennen sowie das Omnium, eine Gesamtwertung aller Bahndisziplinen.
Klassifizierung
Es gibt die Kategorien H1-H4, wobei in H1 Menschen mit großen Einschränkungen im Arm- und Rumpfbereich starten und in H4 Menschen mit geringen Einschränkungen in diesen Bereichen. Genauere Details finden Sie hier.
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