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romowo

Projekt für mehr Mobilität

Rollstuhltraining Wohnortnah

›RoMoWo – RollstuhlMobilität Wohnortnah‹ ist ein gemeinsames Projekt des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS gGmbH) und des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) und wird durch die Aktion Mensch gefördert. Ziel des Projekts ist es vor allem das erstellte und wissenschaftlich evaluierte Mobilitätstrainingskonzept für möglichst viele Rollstuhl*nutzerinnen in Deutschland nutzbar zu machen.  

Von ›Mobilität 2020‹ zu ›romowo‹

Ein systematisches und standardi­siertes Training wirkt sich positiv auf die Mobilität von Rollstuhlnut­zer*innen aus. Das sind die wissen­schaftlichen Erkenntnisse einer großen Evaluationsstudie die begleitend zum Projekt ›Mobilität 2020‹ (Laufzeit: 2016 – 2021) durchgeführt wurde. Unter­stützt mit Mitteln der Deutschen Gesetz­lichen Unfallversicherung (DGUV) wur­den im Rahmen des Projekts an jedem Trainingsstandort zwei Ganztagestrai­nings in einem Abstand von vier Wochen durchgeführt.

Grundlage war ein partizi­pativ – unter Beteiligung der Teilneh­menden – entwickeltes Konzept. Dieses umfasste beispielsweise Module zur op­timalen Sitzposition, zu den wesentli­chen Grundfahrtechniken, zum Balancie­ren auf den Hinterrädern, zum Überwin­den verschiedener Hindernisse, zur Nut­zung des ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) sowie zum Fahren von Treppen und Rolltreppen. Zwischen den Messzeitpunkten konnte anhand von Übungsbeschreibungen und videos ei­genverantwortlich trainiert werden. Das modularisierte und damit individuelle Training kann damit einen wichtigen Beitrag zur die Teilhabe von Menschen leisten, die im Alltag einen Rollstuhl als Hilfsmittel nutzen!

RollstuhlMobilität Wohnortnah

Damit die durchweg positiven Er­kenntnisse mit dem erstellten Konzept nicht in der Schublade verschwinden, startete im April 2024 das auf drei Jah­re Laufzeit angelegte Projekt ›RoMo­Wo‹ (RollstuhlMobilität Wohnortnah). Das Projekt wird in Kooperation des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS gGmbH) und des DRS durchgeführt und durch die Aktion Mensch geför­dert. Ziel des Projekts ist es vor allem weitere Trainingsstandorte zu er­schließen und damit das Mobilitäts­trainingskonzept für möglichst viele Rollstuhl*nutzerinnen in Deutschland nutzbar zu machen. Zu diesem Zweck werden Trainings in allen Bundeslän­dern angeboten – die Anzahl der Trai­nings und Standorte hängen dabei von der Einwohnerdichte und der Nachfra­ge ab.

Langfristig soll es möglich sein, dass alle Rollstuhlnutzer*innen in Deutschland bei Bedarf ein wohnort­nahes Mobilitätstrainingsangebot wahrnehmen können!

Die Termine zu den für dieses Jahr bereits ge­planten Trainingsstandorten finden Sie ab sofort auf der  ProjektWebApp unter  romowo.app/termine. Hier können sich Interessierte auch gleich über ein Formular anmelden.

In der RoMoWo-WebApp sollen möglichst viele Informationen zum Thema Roll­stuhlmobilitätstraining in Deutschland gebündelt werden. Zudem finden Inte­ressierte Übungsbeschreibungen und Videos, die zum Training zu Hause ge­nutzt werden können.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie gern unsere Website oder schrei­ben Sie unserem Projektteam eine E-Mail.

ZERTIFIKAT MOBILITÄTSCOACH

Erfahrungsreiches Training mit einem echten Mehrwert

Im Rahmen des Projektes ›romowo – Rollstuhlmobilität wohnortnah‹ können sich interessierte Rollifahrende und Fußgänger zum Mobilitätscoach weiterbilden lassen. 

 

Kontakt

Picture of Tanja Bungert + Stefanie Rabert

Tanja Bungert + Stefanie Rabert

FiBS gGmbH + DRS

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