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Punkt, Satz und Sieg
Ein Sport, der verbindet
Rollstuhltennis – der faszinierende Sport für jedes Alter und Geschlecht – kann draußen oder in der Halle gespielt werden. Gespielt wird als Einzel- oder Doppelmatch sowie auch als Mixed, aber auch als Inklusionssport für Menschen mit und ohne Rollstuhl, denn ›Tennis verbindet‹! Der Erfolg und Spaß am Rollstuhltennis-Sport wird schnell wahrgenommen und auch die Koordination sowie die Bewegung werden dabei geschult.
Regeln
Es gelten die offiziellen ITF-Tennisregeln: Der Ball darf zweimal aufspringen (beim zweiten Mal auch außerhalb des Felds). Der erste Aufsprung des Balles muss innerhalb der jeweiligen Feldbegrenzung beim Einzel- oder Doppel-spiel (Einzel- oder Doppelfeld) erfolgen.
Damen, Herrn und Quads
Auf nationaler und internationaler Ebene gibt es im Bereich des Rollstuhltennis neben den Damen- und Herren-Klassen zusätzlich die Spielklasse ›Quad-Tennis‹. Diese Kategorie ist für Spieler*innen mit einer eingeschränkten motorischen Arm- und Handfunktion vorgesehen. Um in der Quad-Klasse antreten zu können, müssen mindestens drei Extremitäten eingeschränkt sein. Quad-Spieler*innen sind mit dem Elektrostuhl sogar auf Wettkampfebene spiel-bereit!
Wettbewerbe
Auf nationaler Ebene gibt es jedes Jahr eine Reihe von Breitensport-Turnieren und Meisterschaften, bei denen Tennisspieler*innen (Damen, Herren, Junioren) um Ranglisten-Punkte kämpfen. Die International Tennis Federation (ITF) mit Sitz in London organisiert regelmäßig eine Rollstuhltennis-Tour, auf der teilnehmende Spielerinnen und Spieler national und international Punkte sammeln können, um sich auf der Weltrangliste zu platzieren oder sich zu verbessern. Auch arbeitet die ITF eng mit der paralympischen Bewegung zusammen, um sicherzustellen, dass Rollstuhltennis fester Bestandteil der alle vier Jahre stattfindenden Paralympics ist und bleibt.
Sportgeräte
Als Sportgerät dient – neben Tennisball und Tennisschläger – ein Tennisrollstuhl. Dieser unterscheidet sich von einem Alltags-Rollstuhl nicht nur durch ein wesentlich geringeres Gewicht, sondern auch durch einen Sturz der Laufräder sowie durch zusätzliche Stützräder vorne und hinten. Dadurch wird eine größere Wendigkeit erreicht und der Stuhl kann nicht so schnell umkippen. Zum Ausprobieren reicht vorerst ein Alltagsrollstuhl mit Kippschutz. Vor dem Entschluss, sich selbst einen Tennisrollstuhl anzuschaffen, kann dieser in einigen Vereinen probehalber ausgeliehen werden.
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