Schulprojekte
Schnell, akrobatisch und inklusiv
DEN ALLTAG VON ROLLSTUHLFAHRER*INNEN ERFAHREN
Der DRS bietet allen Neugierigen die Möglichkeit, durch eigene Erfahrung den Alltag von Rollstuhlfahrer*innen kennen zu lernen. Dabei werden ganz nebenbei Berührungsängste abgebaut und Fragen beantwortet. Außerdem gewinnt der Rollstuhlsport mehr Bekanntheit und Fans. Eine Win-win-Situation für alle!
Wir besuchen nicht nur Klassen, in denen eines der Kinder einen Rollstuhl nutzt. Wir kommen auch in Schulen, die im Rahmen ihrer Projekttage Rollstuhlsport anbieten möchten – wann hat man schon 20 Rollis in der Sporthalle? Die Schüler*innen lernen, wie man sich mit dem Rollstuhl bewegt und dabei auch noch einen Basketball in den Korb wirft.
Die Rollstuhlsport-Events werden als Bereicherung von Schüler*innen und Lehrkräften gesehen. Die Jugendlichen lernen einen unverkrampften Umgang mit Menschen mit Behinderungen und sehen, dass man auch im Rollstuhl eine Menge Spaß haben kann. Große Vorbilder sind dabei unsere erfahrenen Referent*innen, die häufig selbst einen Rollstuhl nutzen. Sie beantworten gerne Fragen rund um das Leben und den Sport im Rollstuhl.
Das Projekt ist 2007 in Hamburg als ›Leuchtturmprojekt‹ entstanden und wird mittlerweile in fast allen anderen Bundesländern von diversen Vereinen und Verbänden in abgewandelter Form angeboten. Mit dieser Webseite gibt der DRS eine Übersicht aller derzeit bundesweit angebotenen Schulprojekte.
UNSERE JAHRESAKTION 2026 IST GESTARTET – SCHULPROJEKTE GESUCHT!
Schulprojekte in den BUndesländern
Anfragen zu den einzelnen Schulprojekten richten sie bitte an die jeweiligen Ansprechpartner*innen in ihrem Bundesland:
Baden-Württemberg
Behindertensport macht Schule (Baden)
Das Schulprojekt des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbands (BBS Baden) beinhaltet verschiedene Angebote zur aktiven Auseinandersetzung mit Sportlern mit einer Behinderung. Es wird vom ›Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg‹ unterstützt.
Ziele
Mit dem Projekt verfolgt der Verband das Ziel, Kindern und Jugendlichen die vielfältigen Sportmöglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung näher zu bringen. Zudem bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderungen und werden für die Lebensbedingungen dieser Menschen sensibilisiert. Durch den Sport werden Distanzen und Hemmungen abgebaut.
Behindertensport macht Schule ist ab Klassenstufe 3 möglich und soll im Sportunterricht oder anlässlich von Projekttagen umgesetzt werden. Im Vordergrund stehen das Miteinander und natürlich der Spaß am Spiel und an der Bewegung. Neue Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuhl beim Rollstuhlbasketball und Rollstuhlrugby oder beim Blinden-Torballspiel, sensibilisieren für unterschiedliche Lebenssituationen und rücken das gegenseitige Verständnis in den Blickpunkt. Sport und Spiel sollen auf ein Miteinander ohne Hemmschwellen und Barrieren vorbereiten.
Behindertensport macht Schule spricht sportliche Bewegung, soziale Kompetenz, koordinative Fähigkeiten und Kreativität gleichermaßen an.
Behindertensport macht Schule ist grundsätzlich für alle Alters- und Klassenstufen konzipiert und soll im Sportunterricht oder im Rahmen von Projekttagen umgesetzt werden. Im Vordergrund stehen das Miteinander und natürlich der Spaß am Spiel und an der Bewegung. Neue Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuhl beim Rollstuhlbasketball und Rollstuhlrugby oder beim Blinden-Torballspiel, sensibilisieren für unterschiedliche Lebenssituationen und rücken das gegenseitige Verständnis in den Blickpunkt.
Sport und Spiel sollen auf ein Miteinander ohne Hemmschwellen und Barrieren vorbereiten. Behindertensport macht Schule spricht sportliche Bewegung, soziale Kompetenz, koordinative Fähigkeiten und Kreativität gleichermaßen an.
Durchführung
- Die Schule entscheidet sich im Vorfeld für eine der drei genannten Sportarten. Aus organisatorischen Gründen kann nur eine Sportart am Tag angeboten werden.
- Behindertensport macht Schule kann nach Vereinbarung in insgesamt zwei oder drei Doppelstunden in zuvor ausgewählten Klassenstufen wiederholt werden.
- Für die Durchführung wird eine für die gewählte Sportart geeignete Sportstätte benötigt.
- Benötigte Schulungs- und Unterrichtsmaterialien werden vom BBS gestellt.
- Den Schulen entstehen im Rahmen des Projekts Behindertensport macht Schule keine Kosten.
- Eine spezifische Anpassung des Angebots an die Gegebenheiten der Schule erfolgt in enger Abstimmung mit der Schulleitung.
Ein Anmeldeformular und weitere Informationen zum Schulprojekt in Baden finden Sie hier.
Handicap macht Schule (Württemberg)
Du hast Fragen oder möchtest mehr erfahren – melde dich gerne bei uns!
Rollstuhl-Rugby macht Schule (Heidelberg)
›Rollstuhl-Rugby macht Schule‹ ist ein Inklusionssportprojekt des Sportkreises Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Rollstuhlsportgemeinschaft (RSG) Heidelberg Schlierbach.
Rollstuhlrugby ist eine der spektakulärsten Sportarten für Rollstuhlfahrer und wird bei der RSG seit 25 Jahren aktiv betrieben. Unter Anleitung von Heiko Striehl, Resortleiter Inklusion und Projektleiter für Rollstuhlrugby im Sportkreis Heidelberg, machen die Schülerinnen und Schüler in der Sporthalle ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit einem Rugby-Rollstuhl und erfahren alles Wissenswerte über diese Sportart. Nach Übungen und kleinen Spielformen mit dem Rollstuhl, wird das Erlernte zum Abschluss in einem Rollstuhlrugbyspiel in die Praxis umgesetzt.
Vier Spieler, zumeist Hochquerschnittgelähmte, bilden ein Team, um auf einem basketballfeldgroßen Spielfeld mit einem speziellen Sportrollstuhl Tore zu erzielen. Nun soll Rollstuhl Rugby als Inklusionssportstunde in Schulen helfen, spielerisch Kopfbarrieren bei den Kindern und Jugendlichen abzubauen. Erfahrene Fachübungsleiter zeigen den Umgang mit dem Rollstuhl, der von den Teilnehmern sofort als Sportgerät und nicht als Hilfsmittel wahrgenommen wird. Aber nicht nur das aktive Erleben, zu was ein behinderter Mensch im Sport in der Lage ist, sondern auch die anschließende Fragerunde an einen betroffenen, im Rollstuhl sitzenden Menschen, zeichnet diese Inklusionssportstunde aus.
Angesprochene Altersstufen: Mittel und Oberstufe
Voraussetzung: Barrierefreie Sporthalle
Kosten für die Schule: Keine
Ansprechpartner:
Heiko Striehl
Ressortleiter Inklusion im Sportkreis Heidelberg
Hermsheimer Straße 88
68163 Mannheim
Tel 0621 4015 052
Heiko.Striehl(at)t-online.de
Bayern
Inklusiver Schulsport – Gemeinsam stark und aktiv im Unterricht!
Du möchtest Schulsport inklusiver gestalten und Schüler*innen mit und ohne Behinderung aktiv einbinden?
Mit unserem Konzept lernen Lehrkräfte, wie Inklusion im Sportunterricht gelingt – praxisnah, nachhaltig und individuell.
Du hast Fragen zu dem Projekt? Dann melde dich bei uns!
Alle Informationen gibt es unter:
Inklusiver Schulsport | BVS Bayern
Rollstuhlbasketball macht Schule – We will roll you!
RBB-München lädt neugierigen Nachwuchs das Rollstuhlbasketballspielen zu erlernen und Barrieren spielerisch abzulegen. Trainer vom RBB München, die nebenbei in Bundesliga spielen und Nationalspieler sind, helfen den Kindern sich mit den Rädern vertraut zu machen und die eigene Schule aus einer neuer Perspektive zu erleben.
Aber besonders viel Spaß bringt natürlich das sportliche Spiel mit den Rollstühlen.
An einem Workshop, der außerhalb des Schulunterrichts durchgeführt wird, können jeweils bis 30 Kinder teilnehmen. Im Rahmen des Workshops wird neben dem praktischen Teil auch ein Vortrag für alle interessierte Lehrer und Schüler angeboten.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der High Art Bureau GmbH und mit Unterstützung der Aktion Mensch umgesetzt.
Sie wollen Rollstuhlbasketball auch in Ihrer Schule? Melden Sie sich bei uns!
Mehr Informationen gibt es unter www.rbb-muenchen.de/schulprojekt
Hier geht es zur Online-Anmeldung.
Rollstuhlsport macht Schule
Eintauchen in die Welt des Rollstuhlsports und Inklusion aktiv erleben
Wir, der Förderkreis goolkids, bieten im Projekt ginaS das Projekt „Rollstuhlsport macht Schule“ im Landkreis Bamberg und mittlerweile auch bayernweit an.
Zur Umsetzung
Das Modul ist ideal für Schulen, die ihren Schülern die spannende Welt des Rollstuhlsports näherbringen und ein inklusives Miteinander fördern möchten.
Unser Besuch gestaltet sich praxisnah und strukturiert, um das Thema lebendig und verständlich zu vermitteln. Die Schüler erleben spielerisch die Diversität und Möglichkeiten inklusiver Angebote.
Inhalt Teil 1: Alltagsparcours
Im Alltagsparcours erleben die Schüler hautnah, wie es ist, mit einem Aktivrollstuhl verschiedene Alltagssituationen zu bewältigen. Sie lernen, Hindernisse zu überwinden und aktiv einen Parcours mit spannenden „Stolpersteinen“ zu meistern.
Ein unvergessliches Erlebnis, das Empathie, Teamwork und Verständnis fördert.
Inhalt Teil 2: Rollstuhlbasketball
Im sportlichen Teil des Tages probieren die Schüler das frisch Erlernte direkt beim Rollstuhlbasketball aus.
Auf spielerische Art und Weise wird bei dieser Sportart deutlich, wie einfach Inklusion gelebt werden kann. Die Schüler erkennen nicht nur Herausforderungen, sondern auch den Spaß am gemeinsamen Spiel.
Weitere Infos in diesem PDF-Flyer
Ansprechpartnerin ist Lisca Dogan.
ANBIETER: Willkommen bei ginaS | Projekt ginaS – Förderkreis goolkids e.V.
Rollstuhlbasketball macht Schule – Bewegung verbindet
Das Schulprojekt des RSV Bayreuth e.V.
Zentrale Inhalte und Ziele
- Sensibilisierung für Behinderung und Inklusion im Schulsport
- Abbau von Berührungsängsten durch direkte Erfahrung und Austausch
- Förderung von Teamgeist, Spaß an Bewegung und gegenseitigem Respekt
- Ausbau des Netzwerks zwischen Sport – Verein – Schule
Projektleiterin & Ansprechpartnerin
Berlin
Rollisport bewegt Schule
Rollisport bewegt Schule ist ein Schulsportprojekt von Pfeffersport, das inklusiven Sportunterricht und das Interesse für den Rollstuhlsport fördern soll. Das Projekt wird seit 2014 berlinweit an Regel- und Förderschulen durchgeführt. Zielgruppe des Projektes sind SchülerInnen der 3. bis 12. Klasse.
Ziele
- Das Verständnis der SchülerInnen und LehrerInnen für Menschen mit Handicap fördern und durch einen Perspektivwechsel Berührungsängste abbauen.
- SchülerInnen und LehrerInnen Beispiele für gelungene Inklusion duch Sport geben.
- Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap für inklusiven Sport, insbesondere Rollstuhlsport, begeistern und für Rollstuhlsportangebote bei Pfeffersport gewinnen.
Kontakt
Informationen
Weiteres erfahrt Ihr im Flyer Rollisport bewegt Schule und auf der offiziellen Projektwebseite.
Parallel gibt es noch eine City-Tour der anderen Sorte, schaut mal in den Flyer ›berlin barrierefrei‹ oder ruft die Projektwebseite auf.
Hamburg
Schulprojekte in Hamburg
In Hamburg bietet der DRS Schulprojekte in Kooperation mit diversen Partnern und Förderern an. Mit langjähriger Unterstützung durch das BG Klinikum Hamburg (BGKH) und enger Vernetzung mit der Behörde für Schule und Berufsbildung besuchen Referenten des DRS unter dem Namen ›Rollstuhlsport macht Schule‹ bereits seit 2008 erfolgreich Stadtteilschulen, Gymnasien und Berufsschulen in der gesamten Hansestadt.
Inklusion und Aufklärung: Durch die große regionale Nachfrage und wachsendes öffentliches Interesse rund um das Thema ›Inklusion in Schulen‹ sind seit 2016 mit dem ›Perspektivwechsel‹ und der ›Hamburger Rolli-Allianz‹ (bis 2022) weitere Folgeprojekte entstanden, die alle stets das gleiche übergeordnete Ziel eint: Aufklärung & Abbau von Berührungsängsten durch eine aktive, unmittelbare Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen, Möglichkeiten und Alltagswelten von Menschen mit Behinderung – einmal Rollstuhlsport selbst erleben!
Lernen durch Selbsterfahrung: Rollstuhlfahrer*innen gehören in Deutschland mittlerweile zum alltäglichen Bild in Bus, Bahn oder Supermarkt. Doch nur wenige Menschen wissen, wie es ist, sich mit dem Rollstuhl zu bewegen oder dass der Rollstuhl auch ein beliebtes Spiel- und Sportgerät ist. Der DRS und seine Kooperationspartner bieten allen Neugierigen die Möglichkeit, durch eigene Erfahrung den Alltag von Rollstuhlfahrern kennen zu lernen. Dabei werden automatisch Berührungsängste abgebaut und der Rollstuhlsport gewinnt mehr Bekanntheit und Fans. Eine Win-Win-Situation!
Action vor Ort: Beim Rollstuhlbasketball lernen die Schüler*innen, wie man sich mit dem Rollstuhl bewegt und wie man einen Basketball aus dem Rollstuhl in den Korb wirft. Unsere Referent*innen, die meist selbst Rollstuhlnutzer*innen sind, stehen für alle Fragen rund um Theorie und Praxis zur Verfügung.
Geheimtipp: Eine wunderbare Ergänzung zur Rollstuhlsportstunde ist der Besuch eines Profi-Rollstuhlbasketballspiels beim Bundesligisten BG Baskets Hamburg in der Inselpark Arena in Wilhelmsburg.
Anmeldung: Durch die freundliche Unterstützung unserer Kooperationspartner sind alle Angebote für Schulklassen kostenfrei. Wegen der großen Nachfrage kann es allerdings zu längeren Wartezeiten kommen. Anmeldemöglichkeiten für die Schulprojekte finden sie auf den Unterseiten der einzelnen Projekte.
Klassenzimmer im Volksparkstadion – Modul Perspektivwechsel
Das Modul ›Perspektivwechsel – Klassenzimmer im Volksparkstadion‹ zählt zu den Projekten der HSV-Stiftung in Zusammenarbeit mit den BG Baskets Hamburg. In fünfeinhalb Stunden wird Schüler:innen ab der achten Jahrgangsstufe die Mobilität im Rollstuhl nähergebracht. Dazu gehören die barrierefreie Stadionführung und ein ›Probetraining‹ mit den Profis der BG Baskets, das zur Sensibilität und Erfahrungssammlung beiträgt.
Mehr Infos und den Kontakt für die Buchung gibt’s hier oder im Flyer ›Hamburger Weg Klassenzimmer‹.
Weitere Information finden Sie auf der offiziellen Webseite.
Ansprechpartner
Klassenzimmer im Volksparkstadion – Perspektivwechsel
Foto: Witters
DIE AURUBIS INKLUSIONSTAGE
Zusammen mit ihrem Partner für Schulkooperationen, dem Multi-Metall-Unternehmen Aurubis, veranstalten die BG Baskets die ›Aurubis Inklusionstage‹. Profi-Rollstuhlbasketballer:innen des HSV bringen Schüler:innen ab der dritten Klassenstufe spielerisch die Beweglichkeit und Sportlichkeit im Rollstuhl näher und bauen so mögliche Barrieren der Kinder ab.
Und hier geht es zur Anmeldung: BG Baskets Hamburg (hsv.de)
Hessen
Schulprojekte in Hessen
Beim Schulprojekt Rollstuhlbasketball in hessischen Schulen handelt es sich um eine Initiative der Unfallkasse Hessen (UKH) in Kooperation mit den Mainhatten Skywheelers.
Ziele und Hintergrund
Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem Rollstuhl als Fortbewegungsmittel und Sportgerät zu sammeln. Durch Rollstuhlbasketball können sie Inklusion im Schulsport erleben sowie Hemmschwellen und Berührungsängste durch gemeinsamen Sport abbauen. Rollstuhlbasketball ist anschaulich und spricht deshalb Schülerinnen und Schüler aller Schulformen an, die sich aktiv mit dem Thema Behinderung auseinandersetzen.
Was wird gemacht?
Im Rahmen des Projektes kommen speziell ausgebildete Referenten an Schulen, um mit Hilfe von Rollstühlen, Basketbällen und Unterrichtsmaterialien aktiven Sportunterricht zu gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler lernen zuerst die Theorie kennen: Neben der Historie und dem Regelwerk von Rollstuhlbasketball wird ihnen auch ganz Alltägliches vermittelt, etwa wie wichtig die körperliche Fitness für ein aktives Leben im Rollstuhl ist.
Darauf folgt die Gewöhnung an den Rollstuhl und das Lernen von technischen Basics wie anfahren, bremsen und drehen. Sind die Grundtechniken soweit gefestigt, geht es weiter mit der Ballbehandlung beim Rollstuhlbasketball: Ball aufheben, dribbeln, Ballpass oder Korbwurf. Abschließend können die Schülerinnen und Schüler das Gelernte miteinander in einem Spiel anwenden und weiter ausbauen.
Den Abschluss bilden das Entdecken der Schule mit dem Rollstuhl, zur Erkennung von Hindernissen und Barrieren, sowie eine offene Diskussion über das Erlebte.
Ansprechpartner
Oliver Mai
Projektleitung
c/o Unfallkasse Hessen
Leonardo-da-Vinci-Allee 20
60486 Frankfurt am Main
Tel 069 2997 22239
rollstuhlbasketball@ukh.de
www.ukh.de/schule/schulsport/rollstuhlbasketball-im-schulsport
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über das Schulportal der UKH. Hier geht es zum Anmeldeformular: www.ukh.de/anmeldung-rbb-praxistag
Die Referenten bringen Rollstühle und Basketbälle mit, die Schule organisiert lediglich die Sporthalle!
Weitere Informationen zum Schulprojekt in Hessen finden Sie hier.
Niedersachsen
Rollstuhlbasketball – Theorie und Praxis
Im April 2010 wurde das Projekt Rollstuhlbasketball, vorerst für zwei Jahre befristet, ins Leben gerufen. Innerhalb dieser zwei Jahre konnten schon an ca. 50 Regelschulen über 2000 Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Neben den Regelschulen fanden auch rund 20 Kurse an Physio- oder Ergotherapieschulen statt. Hier waren es rund 300 Auszubildende, die den Sport kennengelernt haben und für ihre berufliche Zukunft einige Vorbehalte ablegen konnten.
Das Konzept ist so angelegt, dass es zuerst einen Theorieteil gibt, indem Sportler aus der 1. Rollstuhlbasketballbundesliga die Sportart vorstellen, und danach steigen die Teilnehmer selber in den Rollstuhl und testen ihr Können aus.
ZIELSETZUNG
- Zusammenführung von Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung
- Schaffung eines inklusiven Sportangebots
- Sensibilisierung für die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderung
- Rekrutierung und Findung von Nachwuchssportlern
- Multiplikatoren an Physiotherapeutenschulen/Schulen schaffen
Das Projekt Rollstuhlbasketball hat sich aufgrund der großen Nachfrage zu einem festen Teil des BSN-Angebots entwickelt, denn es ist nicht nur interessant sich die Geschichten und Hintergrundinformationen der Sportler anzuhören und diese mit Fragen zu überschütten, sondern Rollstuhlbasketball macht auch noch sehr viel Spaß, wenn man es nach der Theorie endlich selber ausprobieren kann, weshalb immer mehr einen Einblick in diese faszinierende Sportart bekommen wollen.
KONTAKT
Von Behindertensportlern lernen!
Seit 2012 ist das Projekt ›von Behindertensportlern lernen!‹ ein fester Bestandteil des Behinderten-Sportverband-Niedersachsen e.V. (BSN), der sich großer Beliebtheit erfreut.
Denn an den jeweiligen Tagen wird den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit gegeben, erfolgreiche Behindertensportler näher kennenzulernen, ihnen Fragen zu stellen, zu ihrem Sport, oder auch zu anderen Lebensbereichen. Unsere Sportler stehen gerne Rede und Antwort, und gewähren einen Einblick, was es heißt Behindertensport auf höchstem Niveau zu betreiben. Anschließend an die Gespräche können die Schüler und Schülerinnen in der Turnhalle unter Anleitung Rollstuhlbasketball, eine der attraktivsten Behindertensportarten überhaupt, ausprobieren.
ZIELSETZUNG
- Sensibilisierung für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung
- ›Hautnahes‹ Erleben erfolgreicher Persönlichkeiten aus dem Behindertensport
- Abbau von Berührungsängsten
- Präsentation der Leistungsfähigkeit von Sportlern mit Behinderung
- Vorstellung der Vielfalt des Behindertensports
- Sammlung neuer (Sport)-Erfahrungen
- Mitschüler mit Behinderung können im Projekt als ›Sportexperten‹ wirken
- Entwicklung und Förderung der Inklusion an den beteiligten Schulen
Förderer dieses Projekts sind die Sparda-Bank-Hannover-Stiftung, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und die Heiner-Rust-Stiftung.
KONTAKT
Ressortleitung Breitensport/Jugend/Schule
INFORMATION
Sitzenbleiben erwünscht!
Rollstuhlbasketball ist eine Sportart, die nicht nur den Ball als Sportgerät nutzt, sondern auch den Rollstuhl.
Sie ist schnell, interessant, abwechslungsreich und erfordert von den Spielerinnen und Spielern einer Mannschaft viel Können. Den Zuschauern kann eine Sportart präsentiert werden, die nicht nur Frauen und Männer in einer Mannschaft spielen lässt, sondern auch behinderte und nichtbehinderte Menschen – also eine Sportart für alle.
Hannover United e.V., als Rollstuhlbasketball-Bundesligaverein, bietet das Projekt ›Rollstuhlsport macht Schule – Sitzenbleiben erwünscht!‹ an, denn Inklusion braucht Begegnung – um Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.
ZIELSETZUNG
- Sensibilisierung für die Lebenssituation von Menschen/Sportlern mit Behinderung
- Abbau von Berührungsängsten durch die Begegnung mit Behindertensportlern
- Sammlung neuer (Sport-) Erfahrung durch Aktivität im Sportrollstuhl
- Brücken bauen zwischen dem Schulsportangebot und dem alternativen Sportangebot
- Rollstuhlbasketball
- Förderung der Integration von Mitschülern mit einer Behinderung, die im Projekt als ›Sportexperten‹ ihren Sport vermitteln können
- Entwicklung und Förderung der Inklusion an den beteiligten Schulen
- Einen positiven Umgang zwischen Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu
schaffen
Im Rahmen des Projektes gestalten Spieler des Vereins Unterrichtseinheiten zum Thema ›Rollstuhlbasketball‹ an Schulen. Sie schaffen dadurch Anlässe, ganz neue und spannende Bewegungserfahrungen zu sammeln. Gemeinsam sind sie mit den Schülerinnen und Schülern aktiv und leiten sie an, den Rollstuhl nicht nur zu beherrschen, sondern auch als Sportgerät zu nutzen.
KONTAKT
Projektkoordinator
INFORMATION
Nordrhein-Westfalen
Rollstuhlsport bewegt Schule
›Rollstuhlsport bewegt Schule‹ richtet sich an Schulen, an denen mindestens ein Schüler bzw. eine Schülerin mit Rollstuhl oder einer körperlichen Beeinträchtigung beschult wird. In NRW und ggf. angrenzend im Norden von Rheinland-Pfalz kann unser Schulprojekt über die DRS-Rollikids angefragt werden.
Lernen durch Selbsterfahrung: Die Idee hinter dem Projekt ist, das Thema Leben mit Behinderung auf eine positive und alle Sinne ansprechende Art und Weise an die Schulen heranzubringen. Durch die authentische Begegnung mit erwachsenen Rollstuhlfahrern, und die Selbsterfahrung des Bewegens mit dem Rollstuhl, mittels spielerischer Selbsterfahrung unter fachkundiger Anleitung, soll Schülern und Lehrern der Perspektivwechsel ermöglicht werden, den Rollstuhl nicht länger als stigmatisierendes Hilfsmittel, sondern als pfiffiges Hilfsmittel und Sportgerät zu erleben.
Dadurch sollen neben dem Aufbau eines Verständnisses für die Situation von Menschen mit Behinderung, gleichzeitig Vorurteile und Berührungsängste abgebaut werden und ein Blick für ein Miteinander in Unterschiedlichkeit sowie eine positive Haltung zu Inklusion erreicht werden.
Rollstuhlsport macht Spaß! Neben dem Erlernen des Umgangs mit dem Rollstuhl steht der Spaß im Vordergrund. Bei verschiedensten Spielen geht es darum, den Schülern Freude am Rollstuhlfahren zu vermitteln und dadurch Ängste und Vorurteile abzubauen
Kommunikationsräume schaffen! Durch den Einsatz erwachsener Rollstuhlfahrer soll den Schülern und Lehrern die Möglichkeit zum aktiven Erfahrungsaustausch gegeben werden. Während die Rollstuhlfahrer über ihr Leben und Ihre Erfahrungen berichten, können von Seiten der Schüler und Lehrer Fragen zum Leben mit Behinderung gestellt werden. Durch diese zwei Wege der Kommunikation sollen Ängste vor Menschen mit Behinderung genommen und zwischenmenschliche Barrieren abgebaut werden, um ein inklusives Miteinander zu erleichtern.
Anmeldung
Anfragen richten Sie bitte an Ute Herzog, die Leiterin der DRS rollikids. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung erhalten Sie hier.
Ansprechpartnerin
Mecklenburg-Vorpommern
Die Aufklärer – Para Sport bewegt MV
Die Aufklärer- Para Sport bewegt MV! Sport, Mobilität und Kommunikation von und mit Menschen mit einer Behinderung sind nicht nur für Betroffene, sondern auch für die Menschen, denen sie im alltäglichen Leben, auch im Sport, begegnen, mit vielen Fragen verbunden. Unkenntnis und Berührungsängste auf beiden Seiten verhindern Aufeinanderzugehen, gegenseitige Akzeptanz und Toleranz. Da Schülerinnen und Schüler mit einem Handicap zunehmend am gemeinsamen Unterricht teilnehmen ist die Auseinandersetzung mit Behinderung und Leben mit Behinderung von hoher Aktualität. Das betrifft auch den Schulsport.
Mit diesem Projekt wollen die Aufklärer Schüler und Schülerinnen, aber auch Sportpädagogen durch Selbsterfahrung authentisch für Sport und Bewegung mit Behinderung sensibilisieren und Möglichkeiten für gemeinsames Sporttreiben in Schule, Verein und Freizeit aufzeigen.
Mit mehr Wissen und eigenen Erfahrungen ausgestattet, haben Integration und Inklusion Chancen auf Erfolg. Im Rahmen von gemeinsamen Aktions- und Projekttagen in Schulen des Landes M-V mit Info- und Beratungs- sowie Sportaktionen zum Mitmachen, Einsteigerkursen für Mobilitätstraining im Rollstuhl, mit Blindenstock und Blindenhund, in der Gebärdensprache und Blindenschrift sowie Erfahrungsberichten Betroffener werden die Kids aller Altersklassen an das Thema ›Behinderung und leben mit Behinderung‹ über Sport und Bewegung herangeführt werden.
Durch eigenes Erleben und Ausprobieren sowie Vermittlung von Wissen sollen sie befähigt werden, eigene Handlungsmuster für Aufeinander zugehen und miteinander Leben zu entwickeln sowie Toleranz und Akzeptanz zu begreifen.
Weitere Infos gibt’s direkt auf der Projektseite des VBRS-MV.
Ansprechpartner/in
Ein Projekt um Barrieren im Alltag und im Kopf abzubauen
Handicap – was bedeutet das eigentlich:
- Welche Arten gibt es?
- Welche Herausforderungen stellt ein Handicap im Alltag dar?
- Wie kann man mit Handicap ein aktives Leben führen?
- Sport allein, zusammen & inklusiv?
Antworten auf diese und weitere Fragen versuchen wir mit unserem Projekt zu geben.
Durch aktives Erfahren, z.B. mit einem Rollstuhlparcours oder testen verschiedener Para – Sportarten, schaffen wir Möglichkeiten für die Teilnehmer, den Alltag oder Sport aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Unser Team setzt sich aus Menschen zusammen, die selbst ein Handiap oder lange Erfahrungen im Umgang mit betroffenen Menschen haben.
Wir hoffen so, Horizonte zu erweiteren und Wege aufzuzeigen, wie Inklusion weiter gelebt und gefördert werden kann.
Unsere Angebote
Rollstuhlbasketball | Goalball und Showdown |
Rollstuhlrugby | Sichtweisen – Einführung in die Blindenschrift |
Wheelsoccer (Rollstuhlfussball) | Drums Alive ® (nur nach Absprache!) |
Rollstuhltischtennis | Hallenboccia |
Rollstuhlbadmiton | Rollstuhl(alltags)parcours -Kommunikation |
Rollstuhltanz | Land – Rettung e.V. |
Rollstuhlhandball | Berufe in der Hilfsmittelversorgung |
Unsere Ansprechpartnerin
Sonja Bade
Mobil 0172 450 27 17
www.gsg01.de + www.gsg01.de/gsg-01-unterwegs
info@gsg01.de
Rheinland-Pfalz
Die Schule rollt!
Die Schule rollt! – Impulse für einen teilhabenden, inklusiven Sport
Die Abteilung Rollstuhlsport des TV Laubenheim 1883 e.V. bietet gemeinsam mit den Projektpartnern der Unfallkasse RLP und dem Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband RLP das Projekt ›Die Schule rollt!‹ an.
Eigene Erfahrungen sammeln und ausprobieren: Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte können auf diesem Wege eigene positive Bewegungserfahrungen im Rollstuhl sammeln. Damit wird zugleich ein Perspektivwechsel angestoßen: von der Wahrnehmung als Hilfsmittel zum Einsatz eines Sportgerät. Die Trainerinnen und Trainer geben konkrete Impulse, wie der gemeinsame Sportunterricht mit rollstuhlfahrenden Mitschülerinnen und Mitschülern gelingen kann. Die rollstuhlfahrenden Teammitglieder wiederum berichten von ihrem selbstbestimmten, erfüllten Leben mit Behinderung und beantworten gerne die Fragen der Schüler.
Tolle Spiele, spannender Parcours und Hindernisse des Alltags: Sportunterricht, in dem Rollisportler und ›Fußis‹ gemeinsam spielen, Sport machen und individuelle Erfolgserlebnisse erleben – das gelingt durch fachkundige Anleitung und den Einsatz von Rollstühlen. Im bunten Rollstuhlparcours werden Alltagshindernisse eines Rollstuhlfahrers simuliert. Gleichzeitig erfahren die Kinder, wie diese überwunden werden können.
Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß: Das Projekt öffnet Türen, hilft Hemmschwellen und Vorurteile abzubauen. Der Erfahrungsaustausch zeigt behinderte Menschen als Experten in eigener Sache. Die Teilhabe und das Selbstbewusstsein von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen können durch diese offene Kommunikation gestärkt werden. Zudem unterstützt diese Aktion die Netzwerkbildung von Lehrern, Eltern, Sportvereinen und Menschen mit Behinderung.
Teilnehmen können jährlich bis zu zehn Schulen in Rheinland-Pfalz. Schulen mit Kindern im Rollstuhl werden bevorzugt berücksichtigt.
Sie haben Interesse?
Wenn Sie Interesse an einem Projekt in der eigenen Schule haben, geben wir Ihnen gerne weitere Auskünfte. Rufen sie an oder mailen Sie uns:
Jördis Hasler
Telefon: 02632 960 2610
E-Mail: j.hasler@ukrlp.de
Sachsen
Schulprojekte in Sachsen
RB Macht Schule
Das Schulprojekt ›Rollstuhlbasketball macht Schule‹ richtet sich an Kinder und Jugendliche ab dem dritten Schuljahr bis hin zur Abiturstufe. Das Projekt umfasst zwei Einheiten: Theorie und Praxis.
Im theoretischen Teil geht es um den Umgang mit Behinderung, um das ›Sensibilisieren durch Erleben‹. Die Kinder kommen durch uns in direkten Kontakt mit behinderten Menschen. Zum einen erklären wir viel zu den verschiedenen Formen der Behinderungen und zeigen auch Unterschiede auf, zeitgleich erfüllen wir eine vorbeugende Wirkung, indem wir den Kindern manche Gefahr aufzeigen und ihnen erklären, dass sie achtsam mit sich und ihrer Gesundheit umgehen sollen. Zum anderen nehmen wir ihnen die ›Scheu‹ auch eventuell vorhandene Vorurteile oder Berührungsängste. Sie sollen lernen, dass behinderte Leute ganz normale Menschen sind, die sogar noch viel mehr können als man ihnen vielleicht zutraut. Gern werden auch sämtlich Fragen der Teilnehmer beantwortet.
Im praktischen Teil haben die Kinder und Jugendlichen selbst die Möglichkeit, in einem Rollstuhl Platz zu nehmen und die Welt einmal ›rollend‹ zu erleben. Das ermöglicht ihnen, sich in die Lage eines Rollstuhlfahrers hinein zu fühlen. Der praktische Teil wird in der Sporthalle mit zehn Übungsrollstühlen und zwei Übungsleitern (selbst Rollstuhlfahrer des RB Zwickau) durchgeführt. Neben grundlegender Handhabung des Sportrollstuhls (Vorwärts-und Rückwärtsfahren) werden die Grundregeln des Rollstuhlbasketballs vermittelt und natürlich dürfen die Teilnehmer unter Anleitung und Verstärkung der Trainer in gemischten Teams gegeneinander spielen.
Information
Jürgen Wicka
Fon 0179 4396564
Sachsen-Anhalt
BEWEGUNG VERBINDET – ROLLSTUHLSPORT MACHT SCHULE
Das Projekt ›Bewegung verbindet – Rollstuhlsport macht Schule‹ wurde durch die Partner Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e.V. (BSSA), BG Klinikum Bergmannstrost Halle gGmbH und Deutscher Rollstuhlsportverband e.V. (DRS) im März 2011 initiiert.
Es steht unter der Schirmherrschaft von Sachsen-Anhalts Kultusminister Marcus Tullner und wird maßgeblich von Lotto Sachsen Anhalt sowie von der Unfallkasse Sachsen-Anhalt gefördert. In der Projektumsetzung engagiert sich das BG Klinikum Bergmannstrost besonders stark, so u. a. mit der Stelle des Projektkoordinators.
„Nachhaltige Projekte für Schülerinnen und Schüler sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Verbandsarbeit. Durch eigene Erfahrungen können junge Menschen im Umgang mit Menschen mit Handicap sensibilisiert werden“, erläutert BSSA-Geschäftsführerin Andrea Holz.
„Die größtmögliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben nimmt für uns als überregionales Unfallkrankenhaus eine zentrale Stelle ein. Der Rollstuhlsport bietet hier eine sehr gute Möglichkeit, Berührungsängste abzubauen, das gegenseitige Verständnis und damit das Miteinander zu stärken“, so Dr. Hubert Erhard, Geschäftsführer des BG Klinikums Bergmannstrost Halle.
Ziele des Projektes
- Aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Behinderung
- Schülerinnen und Schüler werden für das Lebensumfeld von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert (Selbsterfahrung)
- Abbau von Hemmschwellen und Berührungsängsten gegenüber Menschen mit Behinderungen durch Erfahrungsaustausch mit ›echten‹ Rollstuhlfahrern als Projektbegleiter
- Sport als Maßnahme zur Integration von Menschen mit und ohne Behinderung
Inhalte des Projektes
- Grundtechniken des Rollstuhlfahrens
- Erste spielerische Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuh
- Bewältigung von Alltagshindernissen mit dem Rollstuhl
- Hilfestellung für Rollstuhlfahrer geben können
Zielgruppe und Umsetzung
- für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe neun von Sekundar-, Ganztags- und Gesamtschulen sowie Gymnasien
- das Projektteam steht montags und donnerstags zur Verfügung
- a) Projekttag an der Schule und
- b) Praxistag am BG Klinikum Bergmannstrost Halle
Anmeldung & Info
Hier geht es zur Anmeldung und zu weiteren Informationen über das Projekt. – Auch auf Facebook werden aktuelle News geteilt.
Ansprechpartner
Möchten Sie Ihr neu initiiertes oder bereits etabliertes Schulprojekt hier präsentieren?
Dann melden Sie sich in der DRS-Bundeszentrale bei:
Kontakt
Tatjana Sieck
Koordination bundesweite Schulprojekte
Fon 040 7306 1991 (nur vormittags)
Mobil 01511 8454270 (nur vormittags)
Fax 040 7306 1390
Unsere Partner





























