„Super happy“

Großer Erfolg für Para-Tischtennisspieler Valentin Baus: Der 29-Jährige sicherte sich in den USA seine erste Goldmedaille bei einem Elite-Turnier. Im Finale setzte er sich souverän gegen den Briten Jack Hunter Spivey durch. Auch seine Düsseldorfer Vereinskollegin Nina Reck überzeugte mit einer starken Leistung und gewann Silber im Einzel der Frauen.

Bereits beim Para Future an gleicher Stelle hatte Reck wenige Tage zuvor gemeinsam mit Stephanie Grebe den zweiten Platz im Damen-Doppel erreicht sowie Bronze im Mixed gewonnen, Grebe rundete das deutsche Ergebnis zudem mit Einzelsilber ab. Die Paralympics-Zweite von Paris setzte damit in Spokane den Schlusspunkt unter eine insgesamt starke Vorstellung des kleinen deutschen Teams.

Seit Jahresbeginn müssen sich die Athlet*innen mit einer umfassenden Reform des internationalen Wettkampfsystems auseinandersetzen: Demnach gibt es nicht mehr nur eine Turnier-Kategorie auf der Para-Tour. Die ITTF unterscheidet nun zwischen Future-, Challenger- und Elite-Turnieren. Dieses neue System soll – angelehnt an den Regelsport – den Para-Spielerinnen vielfältige Möglichkeiten bieten, sich weiterzuentwickeln: von ersten Erfahrungen bei Future-Turnieren bis hin zu hochklassigen Duellen bei den Elite-Events.

Text: DBS
Foto mit Valentin Baus (2.v.l.): © Michael Fuchs