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Powerchair Hockey
Präzision, Taktik und Fahrgeschick
Faszination PCH
Fahrtechnisches Können mit dem E-Rollstuhl, faszinierende Arten der Ballführung mit dem Hockeyschläger sowie die Umsetzung von taktischen Spielzügen in der Offensive und der Defensive – das zeichnet Powerchair Hockey (PCH) aus. Für Aktive, die den Schläger nicht mit den Händen führen können, wird der Schläger direkt am E-Rollstuhl installiert.
Es ist ein attraktives Spiel mit allen beliebten Merkmalen einer Mannschaftssportart. Dadurch, dass alle Spieler*innen permanent in Bewegung sind, wird Powerchair Hockey nie langweilig. Spektakuläre Torschüsse und Torwartaktionen beeindrucken sogar Laienzuschauer*innen.
Das geschickte Manövrieren der E-Rollstühle und das Vorausahnen der gegnerischen Züge, ohne dass Zusammenstöße entstehen, ist eine anspruchsvolle Herausforderung. Die PCH-Spieler*innen sind in drei Ligen organisiert.
Sportgerät
Es wird mit einem Handschläger oder Festschläger (T-Stick) und einem hohlen Plastikball mit Löchern gespielt. Der Elektrorollstuhl muss bestimmte Maße einhalten und darf dementsprechend ›getunt‹ werden.
Regeln
Die PCH-Regeln sind überwiegend aus dem Feld-Hockey, dem Hallen-Hockey und vor allem aus den Eishockey-Regeln übernommen worden. Diese wurden an die körperlichen Fähigkeiten der E-Rollstuhlfahrer*innen angepasst.
Klassifizierung
Um im Spiel Chancengleichheit zu gewährleisten, wurde 2004 ein offizielles Klassifizierungssystem eingeführt. So werden den Spieler*innen abhängig von ihren körperlichen Fähigkeiten (Bewegungsradius, Muskelkraft etc.) Punktwerte zugeordnet, die von 1,0 (für Spieler*innen mit festmontiertem Schläger) bis 5,0 (für Spieler*innen, die im Alltag nicht auf einen Elektrorollstuhl angewiesen sind) reichen.
Eine Mannschaft muss darauf achten, dass die im Spiel gemeinsam eingesetzten Spieler*innen insgesamt höchstens 12 Punkte haben.
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