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Para Segeln
Segeln – das Spiel mit Wind und Wellen
Selbst Menschen mit Schwerbehinderung steht der Sport offen, weil die Boote an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Ob in der Freizeit oder bei Regatten Segeln geht von früher Jugend bis ins hohe Alter.
Sportgeräte
Grundsätzlich kann jeder verfügbare Bootstyp gesegelt werden, wenn er kentersicher und möglichst unsinkbar ist. In Deutschland wird vor allem die 2.4mR gesegelt. Ein Einhandboot, für das es neben den Deutschen Meisterschaften auch die Regattaserie City-Cup gibt. Dieses Boot erfordert gute Kenntnisse, damit man die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten nutzen kann. Einfacher ist die Hansa 303, auch ein Einhandboot, zu segeln. Relativ neu wurde für internationale Regatten das Zweimannboot RS Venture eingeführt. Man sitzt nebeneinander. Während die*der eine das Ruder bedient, kümmert sich die*der andere um die Segel. Eine segelfertige 2.4 mr ist für ca. 3.000 bis 4.000 € zu bekommen
Klassifizierung
Wie in allen Sportarten im Para-Bereich braucht man, um an Regatten teilnehmen zu können, eine Klassifizierung. Je nach Grad der Behinderung wird eine Punktzahl ermittelt. Bei den Einhandbooten reicht die Klassifizierung, bei dem Zweimannboot darf die Punktzahl der Insassen eine bestimmte Höhe nicht überschreiten.
Regatten
In Deutschland werden die Regatten für die 2.4 mR offen, d. h. für Behinderte und Nichtbehinderte ausgeschrieben. Es gibt eine rege Klassenvereinigung. Aber auch im angrenzenden Ausland wie z. B. Österreich, Niederlande, Tschechien und Frankreich werden Regatten gesegelt. Für verschiedene andere Bootsklassen gibt es auch Regatten. International sind die Weltmeisterschaften und Europameisterschaften zu nennen. Besonderen Raum nimmt das Segeln mit Menschen mit Sehbehinderung ein. Man segelt um Akkustiktonnen. Dem zuzusehen ist auch ein besonderes Erlebnis.
Kontakt
Wilfried Klein
Aktuelles vom Para Segeln
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