Gute Weltranglisten-Positionen für Anita Raguwaran und Boris Nicolai

Mit zwei Podestplatzierungen aus den ersten beiden Weltcups hat das deutsche Para Boccia-Team eine gute Grundlage für die aktuell starken Positionen in der Weltrangliste geschaffen. Boris Nicolai (BC4) steht aktuell auf dem zweiten Platz, gemeinsam mit Doppel-Partnerin Anita Raguwaran (BC4) stehen sie auf dem sechsten Rang. Den Blick nach vorn auf die anstehende WM in Südkorea Ende August richtet Cheftrainer Hanno Felder mit positiver Vorfreude.

Nach dem starken Abschneiden beim ersten Weltcup des Jahres im kanadischen Montreal gab es auch beim zweiten internationalen Vergleich hervorragende Ergebnisse: Bei dem hochklassig besetzten Turnier in Astana (Kasachstan) sammelten Boris Nicolai und Anita Raguwaran sowohl in ihren Einzelwettbewerben als auch im BC4-Pairs wertvolle Weltranglistenpunkte – und überzeugten dabei mit starken Leistungen.

Allen voran Boris Nicolai präsentierte sich in der BC4-Herrenklasse in bestechender Form. Nach einer souveränen Gruppenphase setzte er sich im Viertelfinale in einem packenden Duell knapp mit 5:4 gegen den Kanadier Iulian Ciobanu durch. Auch im Halbfinale behielt Nicolai die Oberhand und bezwang den Ukrainer Artem Kolinko. Erst im Finale musste sich der Deutsche Yuk Wing Leung aus China geschlagen geben. Mit der Silbermedaille unterstreicht Nicolai einmal mehr seine Weltklasse und sammelt wichtige Punkte im Kampf um eine Topplatzierung im internationalen Ranking.

Auch im BC4-Pairs-Wettbewerb sorgten Nicolai und Raguwaran für ein Ausrufezeichen. Das deutsche Duo kämpfte sich bis ins Spiel um Platz drei vor und lieferte dort eine Partie auf höchstem Niveau. Nach einem denkbar knappen Verlauf musste sich das deutsche Duo erst im Tiebreak geschlagen geben und belegte am Ende Rang vier – ein Ergebnis, das ebenfalls maßgeblich zur starken Weltranglistenplatzierung beiträgt.

Insgesamt fällt das Fazit des World Boccia Cups in Astana aus deutscher Sicht äußerst positiv aus: Neben wichtigen Weltranglistenpunkten sammelten die Athlet*innen wertvolle internationale Wettkampferfahrung. Diese Ergebnisse bestätigen den eingeschlagenen Weg und schaffen eine vielversprechende Ausgangslage für die kommenden Aufgaben. Cheftrainer Hanno Felder zeigte sich entsprechend zufrieden: Die gezeigten taktischen, mentalen und physischen Leistungen bestätigen aus seiner Sicht die kontinuierliche Trainingsarbeit – auch im Kontext der erfolgreichen Ergebnisse aus dem Jahr 2025 sowie dem Saisonstart 2026.

Mit Blick auf die nächsten Höhepunkte richtet sich der Fokus nun auf die Weltmeisterschaften Ende August in Südkorea. Dort gilt es, die stabile Form aus den Weltcups zu bestätigen und im Idealfall weiter zu steigern – um die starke Position im internationalen Vergleich weiter zu festigen.

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Text: DBS
Foto mt Anita Raguwaran, Boris Nicolai und Cheftrainer Hanno Felder: DBS